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Ausbildungsbetrieb – Kaufmann/-frau für MarketingkommunikationIHK für Ostfriesland und Papenburg
Vorlage zur Ausbildungsberatung · 21.08.2026, 10:00 Uhr
Betrieblicher Ausbildungsplan nach § 6 MarketKfmAusbVVerordnung vom 06.03.2006 · BGBl. I S. 543

Was vermittelt wird – und wie wir es umsetzen.

KTN MEDIA · Alexander Katona · Wieringastraße 11, 26789 Leer
Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation. § 3 der Ausbildungsverordnung verlangt, dass die Auszubildende zu selbstständigem Planen, Durchführen und Kontrollieren befähigt wird. Diese Seite zeigt für jedes einzelne Lernziel der Anlage 1: was vermittelt werden soll, an welchem realen Auftrag wir es vermitteln, in welchem Monat und durch wen.
Prüfung der Darstellbarkeit

Im Betrieb darstellbar

Jedes Lernziel der Anlage 1 wurde einzeln geprüft und einem realen Arbeitsprozess bei KTN MEDIA zugeordnet.
Berufsbildpositionen (§ 4)7 von 7
Teilpositionen 1.1 – 7.228 von 28
Lernziele der Anlage 1110 von 110
Ausbildungsstätte geeignetAusbilder benanntAEVO in Anmeldung
Ausbildungsdauer
3 Jahre
§ 2 MarketKfmAusbV
Berufsbildpositionen
7
§ 4 MarketKfmAusbV
Lernziele Anlage 1
110
alle im Betrieb vermittelbar
Zeitrahmen im Plan
9
3 je Ausbildungsjahr
Berufsschule
880 Std.
12 Lernfelder, KMK-Rahmenlehrplan
Fachkräfte je Azubi
6
§ 27 Abs. 1 Nr. 2 BBiG
Grundlage: Ausbildungsordnung und Ausbildungsrahmenplan Anlage 1 und 2 zu § 5 MarketKfmAusbV, BIBB-Umsetzungshilfe „Ausbildung gestalten“, KMK-Rahmenlehrplan vom 26.01.2006 sowie §§ 14, 27–30 BBiG.
01 — Zielsetzung der Berufsausbildung

Was die Ausbildung erreichen soll und woran man es misst.

Die Verordnung setzt das Ziel, das Ausbildungsberufsbild gliedert es in sieben Bereiche. Beides steht hier neben unserer konkreten Umsetzung – damit nachprüfbar ist, dass wir nicht nur zuarbeiten lassen, sondern ausbilden.

§ 3 MarketKfmAusbV · Wortlaut

Der gesetzliche Auftrag

Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.

Die BIBB-Umsetzungshilfe ergänzt: Qualifikationen sollen nicht mehr rein auf die Abwicklung funktionsbezogener Teilaufgaben, sondern auf reale Geschäftsprozesse hin vermittelt werden.

01Selbstständig planen

Sie recherchiert Briefingbestandteile, grenzt Zielgruppen ein und schlägt einen Medienmix vor – statt fertige Vorgaben abzuarbeiten. Ab dem 1. Jahr, an echten Kundenanfragen.

02Selbstständig durchführen

Eigene Kampagnenwellen, eigene Creatives, eigene Abstimmungstermine. Ab dem 2. Jahr trägt sie ein Teilprojekt mit eigenem Budget und eigenem Termin.

03Selbstständig kontrollieren

Jede Maßnahme wird gegen Zahlen geprüft: Reichweite, Cost-per-Lead, Deckungsbeitrag. Nachkalkulation und Folgerung gehören zum Abschluss jedes Projekts.

04An realen Geschäftsprozessen

Bei uns gibt es keine Übungsaufgaben, es gibt Kunden. Jedes Lernziel hängt an einem laufenden Auftrag mit Auftraggeber, Budget und Termin.

§ 4 Ausbildungsberufsbild · 7 Berufsbildpositionen

Sieben Bereiche – und was bei uns dahintersteht

Position auswählen: links die Zielsetzung nach Ausbildungsordnung und BIBB-Umsetzungshilfe, rechts die Arbeitsprozesse bei KTN MEDIA, an denen sie vermittelt wird.

§ 4 Nr. 11. Ausbildungsjahr · Zeitrahmen 3–5 und 2–4 Monate

Der Ausbildungsbetrieb

Was vermittelt werden soll

Rechtliche, wirtschaftliche, ökologische, gesellschaftliche und branchenspezifische Aspekte der Kommunikationswirtschaft – Auftraggeber, Agenturen und Medien. Der Einstieg in den Betrieb wird begleitet, indem Branche und Teilfunktion des Unternehmens, innere Struktur und Abläufe, berufsbildungsbezogene Inhalte, arbeits- und sozialrechtliche Zusammenhänge, Umweltschutz und Arbeitssicherheit thematisiert werden.

Teilpositionen1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur · 1.2 Gesamt- und einzelwirtschaftliche Funktion · 1.3 Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Grundlagen · 1.4 Sicherheit und Gesundheitsschutz · 1.5 Umweltschutz
So setzen wir das um
Branchen-Landkarte OstfrieslandIn den ersten Wochen erstellt sie eine Übersicht der Marketing- und Kommunikationsdienstleister der Region und ordnet KTN MEDIA nach Branche, Betriebsgröße und Bedeutung für die Region ein.
Wettbewerbsanalyse mit PräsentationFünf Mitbewerber nach Leistungsangebot, Positionierung, Preisgefüge und Außendarstellung. Ergebnis wird im Teammeeting vorgestellt und begründet.
Rechtsform und Struktur am eigenen HausEinzelunternehmen KTN MEDIA im Vergleich zu GmbH, OHG und KG – mit dem Steuerberater als externem Gesprächspartner. Dazu Organigramm, Leitbild und Corporate Identity.
Unterweisung am ersten TagArbeitsschutz, Brandschutz, Erste Hilfe, Bildschirmarbeitsplatz – dokumentiert. Umweltschutz konkret an Studio-Energie, Materialverbrauch bei Drehs und Entsorgung von Elektroaltgeräten.
Diesen Plan selbst prüfenLernziel 1.3 b verlangt, den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung zu vergleichen. Genau dieses Dokument ist dafür die Arbeitsgrundlage.
02 — Betrieblicher Ausbildungsplan

Monat für Monat, Lernziel für Lernziel.

§ 14 Abs. 1 Nr. 1 BBiG verlangt eine planmäßige, sachlich und zeitlich gegliederte Ausbildung, § 6 MarketKfmAusbV den betrieblichen Ausbildungsplan. Hier ist er: alle 110 Lernziele der Anlage 1 im Wortlaut, in den Zeitrahmen der Anlage 2 – und daneben, woran wir sie vermitteln, wer verantwortlich ist und wie wir es nachweisen.

Ausbildungsjahr wählenZiehen, klicken oder mit den Pfeiltasten steuern
45Lernziele17Teilpositionen3Zeitrahmen
AZeitrahmen 1Ankommen, Betrieb und Branche verstehen3 bis 5 Monate
Betriebliche Umsetzung

Branchen- und Wettbewerbserkundung für Ostfriesland und den DACH-Raum; Einordnung von KTN MEDIA nach Branche, Betriebsgröße und Bedeutung für die Region. Rechtsform Einzelunternehmen im Vergleich zu GmbH, OHG und KG; Organigramm, Leitbild und Corporate Identity werden gemeinsam erarbeitet.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisPräsentation im Jour fixe, Eintrag im AusbildungsnachweisBerufsschuleLernfeld 1 im 1. Aj.
  • aBranchenstruktur der Marketing- und Kommunikationswirtschaft beschreiben, anzutreffende Betriebsformen, Branchensegmente und Tätigkeitsfelder darstellen1.1 a
  • bAusbildungsbetrieb in die Branchenstruktur einordnen1.1 b
  • cRechtsform des Ausbildungsbetriebes erläutern1.1 c
  • dAufbau, Struktur und Leitbild des Ausbildungsbetriebes erläutern1.1 d
  • eZusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden, Verbänden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben1.1 e
Betriebliche Umsetzung

Am eigenen Kundenportfolio: welche Funktion Marketingkommunikation für Handel, Handwerk, Gastronomie, Sport und E-Commerce hat. Abgrenzung von Werbung, PR, Social Media, Dialogmarketing und Verkaufsförderung an realen Aufträgen; Markterkundung und Geschäftsfelder des eigenen Betriebes.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisKurzdossier je TeilbrancheBerufsschuleLernfelder 1 und 4 im 1. Aj., Lernfeld 12 im 3. Aj.
  • aAufgabe und Bedeutung von Marketing und Kommunikation im Rahmen der Gesamtwirtschaft und der Gesellschaft darstellen1.2 a
  • bFunktion und Bedeutung von Marketing und Kommunikation für Unternehmen, Verbände und Institutionen beschreiben1.2 b
  • cZielsetzung, Aufgaben und Stellung des Ausbildungsbetriebes im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang beschreiben1.2 c
  • dBereiche und Strukturen der Teilbranchen in der Marketing- und Kommunikationswirtschaft erläutern1.2 d
  • eArten von Marketingkommunikation unterscheiden, Bereiche voneinander abgrenzen und deren Beziehungen zueinander darstellen1.2 e
  • fStellung des Ausbildungsbetriebes im Vergleich zu Mitbewerbern ermitteln1.2 f
  • gGeschäftsfelder des Ausbildungsbetriebes darstellen1.2 g
Betriebliche Umsetzung

Funktionsbereiche und Schnittstellen von Beratung, Produktion, Schnitt und Reporting. Eigene Wochenplanung im Projektsystem mit Zeiterfassung, Arbeitsberichten und Feedback; Zeit- und Selbstmanagement nach einer festen Methode.

VerantwortlichNeele GarbersNachweisWochenplan und WochenrückblickBerufsschuleLernfelder 1, 3 und 4 im 1. Aj., Lernfeld 6 im 2. Aj.
  • aAufbau, Aufgaben und Zuständigkeiten der Funktionsbereiche des Ausbildungsbetriebes erläutern2.1 a
  • bArbeitsabläufe im eigenen Funktionsbereich und Schnittstellen zu anderen Funktionsbereichen berücksichtigen2.1 b
  • cArbeits- und Organisationsmittel sowie Informations- und Kommunikationsmittel einsetzen2.1 c
Betriebliche Umsetzung

Vier-Augen-Freigabe und Checklisten für Anzeigen, Landingpages und Videos. Service-, Kundendienst- und Gewährleistungsfälle aus dem Kundenalltag werden gemeinsam bearbeitet und ausgewertet.

VerantwortlichTimo BahrNachweisFreigabeprotokolle, Fehler- und ReklamationslisteBerufsschuleLernfeld 3 im 1. Aj., Lernfeld 8 im 2. Aj., Lernfelder 9 und 10 im 3. Aj.
  • aQualitätssicherungsmaßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden2.3 a
Betriebliche Umsetzung

Werbekonten, Projektsystem, Kundenportal, Dashboard und Cloudspeicher. Stammdatenpflege, Auswertung von Kennzahlen und Statistiken, Kompatibilität von Hard- und Software sowie die Datenschutz- und Datensicherungsregeln des Betriebes.

VerantwortlichNeele GarbersNachweisZugriffs- und DatenschutzunterweisungBerufsschuleLernfeld 1 im 1. Aj.
  • aInformations- und Kommunikationssysteme aufgabenorientiert einsetzen2.4 a
  • binterne und externe Dienste und Netze nutzen2.4 b
Betriebliche Umsetzung

Werbeplattformen, Dokumentationen und Support laufen auf Englisch. Fachbegriffe anwenden, fremdsprachige Informationen auswerten und ab dem dritten Jahr eigene Auskünfte auf Englisch erteilen und einholen.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisEnglischsprachiger Schriftverkehr im AusbildungsnachweisBerufsschuleBerufsbezogene Vorbemerkungen des Rahmenlehrplans
  • afremdsprachige Fachbegriffe anwenden3.4 a
BZeitrahmen 2Recht, Sicherheit, Umwelt und kaufmännische Grundlagen2 bis 4 Monate
Betriebliche Umsetzung

Ausbildungsvertrag, dieser betriebliche Ausbildungsplan, die Ausbildungsordnung und der Rahmenlehrplan werden gemeinsam durchgegangen; Abweichungen werden festgestellt und begründet. Arbeitsvertragsrecht, Sozialversicherung und Mitbestimmung mit dem Steuerbüro als externem Gesprächspartner.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisAbgleichprotokoll Ausbildungsplan und AusbildungsordnungBerufsschuleLernfeld 1 im 1. Aj.
  • aRechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag darstellen und die Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreiben1.3 a
  • bbetrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichen und unter Nutzung von Arbeits- und Lerntechniken zu seiner Umsetzung beitragen1.3 b
  • clebensbegleitendes Lernen als Voraussetzung für berufliche und persönliche Entwicklung begründen; branchenbezogene Fortbildungsmöglichkeiten ermitteln1.3 c
  • dFachinformationen nutzen1.3 d
  • ewesentliche Inhalte eines Arbeitsvertrages erklären1.3 e
  • farbeits-, sozial- und mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie die für den Ausbildungsbetrieb geltenden tariflichen Regelungen beachten1.3 f
Betriebliche Umsetzung

Unterweisung am ersten Arbeitstag und danach jährlich: Gefährdungen am Bildschirm- und Studioarbeitsplatz, Umgang mit Stativen, Licht und Strom bei Drehs, vorbeugender Brandschutz, Erste Hilfe und Notrufkette.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisUnterweisungsnachweis mit UnterschriftBerufsschuleLernfeld 1 im 1. Aj., Lernfelder 8 und 9 im 3. Aj.
  • aGefährdungen von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen1.4 a
  • bberufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden1.4 b
  • cVerhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten1.4 c
  • dVorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen1.4 d
Betriebliche Umsetzung

Energie- und Materialverbrauch im Studio, Abfallvermeidung bei Produktionen, Entsorgung von Akkus und Elektroaltgeräten, Verpackungsverordnung beim Musterversand von Kundenprodukten.

VerantwortlichNeele GarbersNachweisMaßnahmenliste im AusbildungsnachweisBerufsschuleLernfelder 1 und 3 im 1. Aj., Lernfeld 10 im 3. Aj.
  • amögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären1.5 a
  • bfür den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden1.5 b
  • cMöglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen1.5 c
  • dAbfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen1.5 d
Betriebliche Umsetzung

Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung, seine Organisation im Betrieb, Zahlungs- und Kreditverkehr, Kostenstellen und Kostenarten sowie die Verfahren der Kosten- und Leistungsrechnung an eigenen Projekten.

VerantwortlichNeele GarbersNachweisProjektkalkulationBerufsschuleLernfeld 2 im 1. Aj., Lernfeld 11 im 3. Aj.
  • aRechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle beschreiben7.1 a
  • bOrganisation des Rechnungs- und Finanzwesens im Ausbildungsbetrieb darstellen7.1 b
Betriebliche Umsetzung

Controllingsysteme und Leistungskennzahlen je Kunde beschaffen und anwenden, Ergebnisse des Rechnungswesens für das Controlling nutzen und die Wirtschaftlichkeit laufender Betreuungsverträge gegen den tatsächlichen Aufwand prüfen.

VerantwortlichNeele GarbersNachweisKennzahlenblatt und VertragsprüfungBerufsschuleLernfeld 2 im 1. Aj., Lernfelder 6 und 8 im 2. Aj., Lernfeld 11 im 3. Aj.
  • abetriebliche Controllingsysteme und -instrumente anwenden7.2 a
CZeitrahmen 3Kommunikation, Kunde und das erste Briefing4 bis 6 Monate
Betriebliche Umsetzung

Eigener Slot im wöchentlichen Jour fixe: Arbeitsergebnisse aufbereiten, präsentieren und begründen. Zielgruppengerechte Aufbereitung von Informationen, Visualisierung, ab dem dritten Jahr Moderation von Abstimmungsrunden.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisPräsentationsunterlagen und FeedbackbogenBerufsschuleLernfeld 1 im 1. Aj., Lernfelder 6 und 8 im 2. Aj.
  • aKommunikationsregeln berücksichtigen und zielgruppen- und mediengerecht anwenden3.1 a
  • bInformationen zielgruppengerecht aufbereiten und bedarfsgerecht nutzen3.1 b
  • csituationsgerecht kommunizieren3.1 c
Betriebliche Umsetzung

Feedback in beide Richtungen im monatlichen Beurteilungsgespräch. Konfliktfälle im Projekt werden benannt und gelöst; ab dem dritten Jahr verteilt sie Aufgaben im Produktionsteam nach individuellen Fähigkeiten.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisProtokoll des BeurteilungsgesprächsBerufsschuleLernfeld 3 im 1. Aj., Lernfelder 6 und 8 im 2. Aj.
  • aRückmeldungen über Arbeitsergebnisse geben, mit Kritik konstruktiv umgehen3.2 a
Betriebliche Umsetzung

In drei Stufen vom Mithören zum eigenen Kundentermin. Kundenbindung über Reportings und Quartalsgespräche; echte Beschwerden werden mit dem Kulanzrahmen des Betriebes bearbeitet, kulturelle Besonderheiten bei internationalen Kunden berücksichtigt.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisGesprächsnotizen, dokumentierter BeschwerdefallBerufsschuleLernfeld 3 im 1. Aj., Lernfelder 7 und 8 im 2. Aj., Lernfeld 10 im 3. Aj.
  • aWertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage kundenorientierten Verhaltens und erfolgreicher Zusammenarbeit berücksichtigen3.3 a
Betriebliche Umsetzung

Markenkern, Positionierung und Tonalität werden je Kunde erarbeitet. Markenwert und Markenessenz an Kunden mit gewachsener Marke; Branding, Markendehnung und Markenkontrolle an konkreten Beispielen aus dem Portfolio.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisMarkendossier je KundeBerufsschuleLernfeld 4 im 1. Aj., Lernfelder 6 und 8 im 2. Aj.
  • aMerkmale einer Marke darstellen4.3 a
Betriebliche Umsetzung

Festes Musterbriefing je Kampagne mit Produkt, Marke, Markt, Mitbewerbern, Zielgruppe, Marketing- und Kommunikationszielen. Bestandteile recherchieren und verifizieren, Briefing formulieren, auf Vollständigkeit prüfen, Re-Briefing-Fragen entwickeln.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisBriefing und Re-Briefing-KatalogBerufsschuleLernfelder 6 und 8 im 2. Aj.
  • aBriefingbestandteile recherchieren und verifizieren5.1 a
  • bBriefing anhand eines Musterbriefings formulieren5.1 b
Betriebliche Umsetzung

Druckereien, Freelancer, Sprecher und Lizenzgeber: Bedingungen für Ausschreibungen feststellen, Ausschreibung formulieren, Angebote nach Übereinstimmung mit Briefing, Originalität und Wirtschaftlichkeit bewerten, Vereinbarung formulieren und nach Freigabe beauftragen.

VerantwortlichAlexander KatonaNachweisAngebotsvergleich und AuftragsdokumentBerufsschuleLernfeld 3 im 1. Aj., Lernfelder 6 und 8 im 2. Aj., Lernfeld 10 im 3. Aj.
  • aBedingungen für Ausschreibungen und Wettbewerbspräsentationen feststellen6.1 a
03 — Zweiter Lernort und Prüfungen

Berufsschule, Lernfelder und der Weg zur Prüfung.

Der Betrieb ist nur der eine Lernort. Damit die Abstimmung zwischen Betrieb und Schule funktioniert, haben wir die Lernfelder des Rahmenlehrplans bereits den Berufsbildpositionen zugeordnet – sichtbar im Ausbildungsplan oben.

Berufsschule

BBS Wechloy, Oldenburg

SchuleBBS Wechloy, OldenburgFachklasse für das Weser-Ems-Gebiet
UnterrichtsformTeilzeitunterrichtkein Blockunterricht – die Auszubildende ist wöchentlich im Betrieb
1. Ausbildungsjahr2 Tage pro WocheMontag und Freitag
2. Ausbildungsjahr1 Tag pro WocheDonnerstag
3. Ausbildungsjahr1 Tag pro WocheMittwoch
Umfang880 Unterrichtsstunden12 Lernfelder · 320 / 280 / 280 Stunden je Ausbildungsjahr
Anmeldungdurch den Ausbildungsbetrieberfolgt unmittelbar nach Eintragung des Ausbildungsvertrages
Freistellung§ 15 BBiGFreistellung für Unterricht, Prüfungen und den Tag vor der schriftlichen Abschlussprüfung
Fahrtkostenträgt der BetriebFahrten nach Oldenburg werden von KTN MEDIA erstattet

Die 12 Lernfelder des Rahmenlehrplans

  • Lf 1Den Ausbildungsbetrieb präsentieren1. Aj.80 Std.
  • Lf 2Werteströme und Werte erfassen, dokumentieren und auswerten1. Aj.80 Std.
  • Lf 3Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren1. Aj.80 Std.
  • Lf 4Märkte analysieren und bewerten1. Aj.80 Std.
  • Lf 5Werbe- und medienrechtliche Rahmenbedingungen analysieren und bewerten2. Aj.40 Std.
  • Lf 6Marketingkonzepte entwickeln und präsentieren2. Aj.80 Std.
  • Lf 7Kommunikationsinstrumente und -strategien analysieren und bewerten2. Aj.80 Std.
  • Lf 8Integrierte Kommunikationskonzepte entwickeln und präsentieren2. Aj.80 Std.
  • Lf 9Bei der Mediaplanung mitwirken3. Aj.80 Std.
  • Lf 10Die Produktion von Kommunikationsmitteln vorbereiten und kontrollieren3. Aj.80 Std.
  • Lf 11Betriebliche Werteprozesse steuern, kontrollieren und dokumentieren3. Aj.80 Std.
  • Lf 12Gesamtwirtschaftliche Einflüsse auf das Kommunikationsunternehmen berücksichtigen3. Aj.40 Std.
§§ 8 und 9 MarketKfmAusbV

Zwischenprüfung

In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres, schriftlich anhand praxisbezogener Aufgaben oder Fälle, höchstens 120 Minuten. Sie erstreckt sich auf die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres und den zugehörigen Berufsschulstoff.
1Arbeitsgestaltung und Informationsverarbeitung2Planung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen3Kaufmännische Geschäftsprozesse4Wirtschafts- und Sozialkunde

Abschlussprüfung

Vier Prüfungsbereiche. Bestanden ist die Prüfung, wenn das Gesamtergebnis, mindestens zwei der drei schriftlichen Bereiche und das fallbezogene Fachgespräch mindestens ausreichend sind und kein Bereich mit ungenügend bewertet wurde.
Entwicklung von Marketing- und Kommunikationskonzepten30 %
höchstens 150 Minuten
Umsetzung und Steuerung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen30 %
höchstens 90 Minuten
Fallbezogenes Fachgespräch30 %
20 Minuten Vorbereitung, höchstens 20 Minuten Gespräch
Wirtschafts- und Sozialkunde10 %
höchstens 60 Minuten
100 %
Unser Beitrag

Wie wir auf die Prüfung vorbereiten

Feste bezahlte LernzeitEine Stunde pro Woche im Betrieb ausschließlich für Berufsschulstoff und Prüfungsvorbereitung – fest im Kalender, nicht nach Auftragslage.
PrüfungssimulationVor Zwischen- und Abschlussprüfung werden die schriftlichen Bereiche unter Zeitbedingungen geübt und ausgewertet.
Das Fachgespräch ist bei uns AlltagDer mit 30 Prozent gewichtete Prüfungsbereich verlangt, Aufgaben zu analysieren, Lösungen zu erarbeiten und kundenorientiert zu präsentieren. Genau das trainieren wir wöchentlich im Jour fixe.
Kosten trägt der BetriebLernmittel und Prüfungsvorbereitungskurse der IHK werden von uns getragen – über die Pflicht aus § 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG hinaus.
Digitaler AusbildungsnachweisDas Berichtsheft wird online über das IHK-Portal geführt und vom Ausbilder regelmäßig gegengezeichnet – Zulassungsvoraussetzung nach § 43 BBiG.
Freistellung vor der PrüfungAm Arbeitstag unmittelbar vor der schriftlichen Abschlussprüfung wird freigestellt, wie § 15 BBiG es vorsieht.
04 — Eignung der Ausbildungsstätte

Wo ausgebildet wird und womit.

Nach § 27 Abs. 1 BBiG darf nur ausbilden, wer eine nach Art und Einrichtung geeignete Stätte hat und in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Fachkräfte steht. Beides prüfen wir hier offen nach.

Betriebsdaten

KTN MEDIA im Überblick

FirmierungKTN MEDIA – Alexander KatonaEinzelunternehmen
AusbildungsstätteWieringastraße 11, 26789 LeerBüro und Studio – Ort der Ausbildung
FirmensitzOldenburger Straße 7, 26835 Hesel
BrancheMarketing- und KommunikationswirtschaftPerformance Marketing, Leadgenerierung, Foto- und Videoproduktion
Am Markt seit2022durchgehend aktiv, kein Nebenerwerb
Team am Standort6 PersonenInhaber, Videograf, Cutter, Office/Reporting, Social Media
Kundenprojekte30–40 in zwei Jahren16 laufende Betreuungen, DACH-weit
Kundenbewertung5,0 aus 16 BewertungenGoogle-Unternehmensprofil
Ausbildungsplatz1 Platz zum 01.09.2026eigener Arbeitsplatz, eigene Geräte, eigene Zugänge
§ 27 BBiG · Punkt für Punkt

Warum die Stätte geeignet ist

Art und Einrichtung der AusbildungsstätteEigenes Büro mit Studio in Leer: fester Schreibtischarbeitsplatz, Rechner mit Schnitt- und Grafiksoftware, Kamera- und Lichttechnik, Besprechungsplatz. Kein Homeoffice-Konstrukt.
Verhältnis Auszubildende zu FachkräftenEin Ausbildungsplatz auf sechs Fachkräfte. Die Empfehlung der Kammern liegt bei höchstens einem bis zwei Auszubildenden je Fachkraft – wir liegen weit darunter.
Alle Ausbildungsinhalte werden vermitteltSämtliche 7 Berufsbildpositionen und 28 Teilpositionen der Anlage 1 sind an laufenden Kundenprojekten darstellbar. Der Nachweis steht weiter unten Position für Position.
Ausbilder überwiegend vor OrtDer Ausbilder arbeitet täglich an derselben Adresse. Ausbildung geschieht im Nebeneinander am Projekt, nicht per Fernbetreuung.
Keine ausbildungsfremde BeschäftigungNach § 14 Abs. 2 BBiG werden nur Aufgaben übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und den Käften angemessen sind. Aufgaben werden über ClickUp vergeben und sind damit nachvollziehbar.
Breite statt EngeKunden aus Handel, Handwerk, Gastronomie, Sport, Immobilien und E-Commerce. Der Auszubildende sieht viele Märkte, Zielgruppen und Budgets – nicht nur ein Produkt.
Womit gearbeitet wird

Werkzeuge, an denen echte Budgets hängen

01

Studio und Schnittplätze

Eigenes Foto- und Videostudio in Leer, Schnittplätze für Postproduktion. Produktion und Nachbearbeitung laufen im Haus – Berufsbildposition 6.2 ist damit real erlebbar.

6.2 Herstellungsprozesse5.3 Kreation
02

Werbekonten mit echtem Budget

Meta Ads, Google Ads und TikTok Ads für laufende Kundenkampagnen. Mediaziele, Medienmix, Einsatzplan und Optimierung sind Tagesgeschäft, keine Trockenübung.

5.4 Mediaplanung6.3 Medieneinsatz
03

ClickUp als Projektsystem

Jedes Kundenprojekt mit Briefing, Timing, Zuständigkeit und Budget. Der Auszubildende bekommt eigene Aufgaben mit klarem Ergebnis und Termin.

2.2 Projektorganisation2.1 Arbeitsorganisation
04

Dashboard und LeadTable

Live-Reporting über alle Kanäle, Lead-Nachverfolgung im Kundenportal. Resonanz erfassen, dokumentieren und Maßnahmen nachkalkulieren wird sichtbar statt abstrakt.

6.4 Kontrolle7.2 Controlling
05

Kreativ- und Design-Software

Adobe-Umgebung, Figma, KI-gestützte Bild- und Videowerkzeuge sowie das eigene CMS für Landingpages. Vom Briefing bis zum fertigen Kommunikationsmittel alles an einem Platz.

5.2 Konzeptionierung5.3 Kreation
06

Kaufmännische Systeme

Angebots- und Rechnungsstellung, Kalkulation und Nachkalkulation von Projekten, Kennzahlen je Kunde. Position 7 wird an den eigenen Zahlen des Betriebes gelernt.

7.1 Rechnungswesen4.4 Budgetplanung
05 — Eignung des Ausbilders

Wer ausbildet und wer mitbetreut.

§ 28 BBiG verlangt einen persönlich und fachlich geeigneten Ausbilder. Fachliche Eignung besteht aus zwei Teilen: beruflich (§ 30 Abs. 2 BBiG) und berufs- und arbeitspädagogisch (AEVO). Hier ist der Stand zu allen drei Punkten.

Verantwortlicher Ausbilder
AK

Alexander Katona

Inhaber · Strategie, Kundenberatung, Mediaplanung
BerufsabschlussKaufmann im E-Commerceanerkannter kaufmännischer Ausbildungsberuf, IHK-Abschlussprüfung
Berufserfahrungüber 8 JahreMarketing und Vertrieb, davon 4 Jahre als Inhaber der Agentur
FachrichtungMarketing und KommunikationPerformance Marketing, Mediaplanung, Konzeption, Kundenberatung
Anwesenheittäglich vor OrtWieringastraße 11, Leer · Mo–Fr
Ausbildungsbeauftragte3 FachkräfteProduktion, Postproduktion, Reporting und Organisation

Der Ausbilder arbeitet täglich in der Ausbildungsstätte in Leer. Ausbildung findet am gemeinsamen Projekt statt – nicht per Aufgabenverteilung aus der Ferne.

§ 29 BBiGErfüllt

Persönliche Eignung

  • Keine Verbote der Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz.
  • Keine wiederholten oder schweren Verstöße gegen das Berufsbildungsgesetz oder darauf beruhende Vorschriften.
  • Nachweise werden auf Anforderung der Kammer unverzüglich vorgelegt.
§ 30 Abs. 2 BBiGErfüllt

Berufliche Eignung

  • Abschlussprüfung in einem dem Ausbildungsberuf entsprechenden kaufmännischen Beruf bestanden: Kaufmann im E-Commerce.
  • Angemessene Zeit praktisch im Beruf tätig: über acht Jahre Marketing und Vertrieb, davon vier Jahre in eigener Verantwortung.
  • Abschlusszeugnis und Tätigkeitsnachweise liegen dem Ausbilder-Datenblatt bei.
AEVO · § 30 Abs. 1 BBiGIn Anmeldung

Berufs- und arbeitspädagogische Eignung

  • Vorbereitungslehrgang und Prüfung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung bei der IHK für Ostfriesland und Papenburg.
  • Anmeldung über die Sachbearbeitung Aus- und Weiterbildung; Termin wird zum nächstmöglichen Lehrgang gebucht.
  • Bis zum Nachweis liegt der Antrag auf widerrufliche Zuerkennung der fachlichen Eignung nach § 30 Abs. 6 BBiG ausgefüllt vor.
Ausbildungsbeauftragte

Vier Fachkräfte, vier Blickwinkel

Die Verantwortung für die Ausbildung liegt beim Ausbilder. Für einzelne Positionen des Ausbildungsrahmenplans steht jeweils die Fachkraft daneben, die den Prozess täglich verantwortet.

AusbilderAlexander Katona

Strategie, Kundenberatung, Briefing, Budget und Mediaplanung. Führt die Beurteilungs- und Feedbackgespräche und zeichnet den Ausbildungsnachweis.

4.1–4.4 · 5.1–5.5 · 6.1 · 7.1–7.2
Foto- und VideografJannik Ebben

Konzept, Dreh und Bildsprache. Begleitet die Steuerung der kreativen Umsetzung und die Organisation der Herstellungsprozesse.

5.3 · 6.2
Reporting und OrganisationNeele Garbers

Zahlen, Auswertungen, Terminplanung und Büroorganisation. Begleitet Arbeitsorganisation, Qualitätssicherung und die kaufmännische Kontrolle.

2.1 · 2.3 · 6.4 · 7.1–7.2
PostproduktionTimo Bahr

Schnitt und Nachbearbeitung. Begleitet die Abnahme von Einzelleistungen und die Qualitätskontrolle im Herstellungsprozess.

6.2 · 2.3
06 — Betreuung, Vergütung und Pflichten

Was wir schulden und was wir darüber hinaus tun.

§ 14 BBiG beschreibt die Pflichten des Ausbildenden. Links steht, was das Gesetz verlangt, rechts, wie wir es konkret regeln – einschließlich der Punkte, bei denen wir bewusst über die Pflicht hinausgehen.

§ 14 BBiG · Pflichten des Ausbildenden

Fünf gesetzliche Pflichten – fünf konkrete Antworten

Planmäßig, sachlich und zeitlich gegliedert ausbilden§ 14 Abs. 1 Nr. 1 BBiG. Umgesetzt durch den betrieblichen Ausbildungsplan auf dieser Seite: 110 Lernziele, neun Zeitrahmen, jede Position mit Umsetzung, Verantwortlichem und Nachweis.
Selbst ausbilden oder einen Ausbilder beauftragen§ 14 Abs. 1 Nr. 2 BBiG. Der Inhaber bildet selbst aus und ist täglich vor Ort; drei Fachkräfte sind als Ausbildungsbeauftragte für einzelne Positionen benannt.
Ausbildungsmittel kostenlos zur Verfügung stellen§ 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG. Eigener Arbeitsplatz, Rechner, Software, Fachliteratur und alle für Zwischen- und Abschlussprüfung nötigen Mittel stellt der Betrieb.
Zum Berufsschulbesuch und zum Ausbildungsnachweis anhalten§ 14 Abs. 1 Nr. 4 BBiG. Freistellung nach § 15 BBiG, digitales Berichtsheft über das IHK-Portal, regelmäßige Durchsicht und Gegenzeichnung durch den Ausbilder.
Charakterlich fördern, Gefährdungen vermeiden§ 14 Abs. 1 Nr. 5 BBiG. Monatliche Beurteilungsgespräche, klare Ansprechpartner, Unterweisungen zu Arbeitssicherheit und ein Team, das sie nicht allein lässt.
Nur ausbildungsdienliche Aufgaben übertragen§ 14 Abs. 2 BBiG. Aufgaben werden über das Projektsystem vergeben und sind damit jederzeit nachvollziehbar. Ausbildungsfremde Tätigkeiten sind ausgeschlossen.
Konditionen

Der Rahmen des Ausbildungsverhältnisses

Ausbildungsbeginn01.09.2026Regelausbildungszeit drei Jahre
Vergütungdeutlich über der Mindestausbildungsvergütungjährlich steigend nach § 17 Abs. 1 BBiG; die Staffelung wird im Ausbildungsvertrag festgelegt
Gesetzliche Untergrenze 2026724 / 854 / 977 EuroMindestausbildungsvergütung für Ausbildungsbeginn 2026 im 1., 2. und 3. Jahr
Zahlungszeitpunktletzter Arbeitstag des Monats§ 18 Abs. 2 BBiG
Arbeitszeit40 Stunden pro WocheMontag bis Freitag, Kernzeit 09:00 bis 18:00 Uhr; Berufsschultage zählen als Arbeitszeit
Probezeit4 Monate§ 20 BBiG, gesetzlicher Höchstrahmen
Urlaub28 Arbeitstagegesetzliches Minimum bei Fünf-Tage-Woche sind 20 Tage
Ausbildungsnachweisdigital über das IHK-Portalwöchentlich geführt, vom Ausbilder gegengezeichnet
Beurteilungsgesprächmonatlichdokumentiert, mit Zielvereinbarung für den Folgemonat
Übernahmeausdrücklich gewolltWir bilden aus, um zu übernehmen – nicht, um eine Stelle zu besetzen.
Betreuungsrhythmus

Betreuung ist bei uns ein Takt, kein Zufall

TÄGLICH

Nebeneinander am Projekt

Der Ausbilder arbeitet am selben Ort. Fragen werden nicht gesammelt, sondern sofort geklärt – am laufenden Auftrag.

WÖCHENTLICH

Jour fixe und Lernstunde

Eigener Vortragsslot im Teammeeting, dazu eine feste bezahlte Stunde für Berufsschulstoff und Prüfungsvorbereitung.

MONATLICH

Beurteilungsgespräch

Dokumentiertes Feedback in beide Richtungen mit Zielvereinbarung für den Folgemonat. Grundlage: Ausbildungsnachweis und Ausbildungsplan.

HALBJÄHRLICH

Standortbestimmung am Plan

Abgleich des Ausbildungsplans mit dem tatsächlichen Stand. Wo Positionen offen sind, wird nachgesteuert – notfalls über die Flexibilitätsklausel.

07 — Fahrplan bis zum Ausbildungsbeginn

Was steht und was noch fehlt.

Wir stellen nichts besser dar, als es ist. Hier steht offen, welche Unterlage fertig ist, welche läuft und welche wir im Anschluss an das Gespräch nachreichen.

Von der IHK angeforderte Unterlagen

Stand der Unterlagen

Betrieblicher AusbildungsplanFertig

Diese Seite – alle 110 Lernziele mit betrieblicher Umsetzung, Verantwortlichem und Nachweis. Auf Wunsch zusätzlich als PDF.

Ausbilder-DatenblattIn Arbeit

Ausgefüllt; Abschlusszeugnis und Tätigkeitsnachweise werden beigefügt.

Gewerbeanmeldung Wieringastraße 11, LeerIn Arbeit

Für den Standort Leer; wird kurzfristig nachgereicht.

Betriebsnummer der Bundesagentur für ArbeitIn Arbeit

Wird beantragt und anschließend in den Einstellungen des IHK-Online-Accounts hinterlegt.

Nachweis der Ausbilder-Eignung nach AEVOAngemeldet

Vorbereitungslehrgang und Prüfung bei der IHK für Ostfriesland und Papenburg; Anmeldung läuft.

Antrag auf widerrufliche Zuerkennung der fachlichen EignungBereit

Liegt ausgefüllt vor, falls die Kammer diesen Weg für die Übergangszeit vorzieht (§ 30 Abs. 6 BBiG).

Zeitplan

Der Weg zum 1. September

  1. 17.08.2026Erledigt
    Online-Account bei der IHK eingerichtet

    Zugang zum Bildungsportal der IHK für Ostfriesland und Papenburg steht; Lehrstellenatlas, Vertragserstellung und digitaler Ausbildungsnachweis sind damit nutzbar.

  2. 19.08.2026Erledigt
    Orientierungspraktikum der Bewerberin gestartet

    Sie lernt Betrieb, Team und Abläufe bereits vor Ausbildungsbeginn kennen. Beide Seiten wissen also, worauf sie sich einlassen.

  3. 21.08.2026Heute im Gespräch
    Ausbildungsberatung vor Ort in Leer

    Besichtigung der Ausbildungsstätte, Besprechung dieses Ausbildungsplans und Klärung der Ausbildereignung.

  4. unmittelbar danachOffen
    Unterlagen vollständig einreichen

    Ausbilder-Datenblatt mit Nachweisen, Gewerbeanmeldung für den Standort Leer und Betriebsnummer – per E-Mail an die Ausbildungsberatung.

  5. nächster TerminIn Anmeldung
    AEVO-Lehrgang und Prüfung

    Anmeldung zum nächstmöglichen Vorbereitungslehrgang und Prüfungstermin für die berufs- und arbeitspädagogische Eignung.

  6. vor AusbildungsbeginnOffen
    Berufsausbildungsvertrag und Eintragung

    Vertragserstellung über das IHK-Online-Portal, Unterschrift und Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse.

  7. vor AusbildungsbeginnOffen
    Anmeldung an der Berufsschule

    Anmeldung an der BBS Wechloy in Oldenburg durch den Ausbildungsbetrieb.

  8. 01.09.2026Ziel
    Ausbildungsbeginn

    Start des ersten Zeitrahmens: Ankommen, Betrieb und Branche verstehen. Unterweisung zu Arbeitssicherheit und Datenschutz am ersten Tag.

Zum Schluss

Warum wir ausbilden wollen

Wir sind sechs Leute in Leer, die seit vier Jahren von Marketingkommunikation leben. Wir haben die Aufträge, die Werkzeuge und die Menschen, um jedes einzelne Lernziel dieser Ausbildungsordnung an einem echten Kundenprojekt zu vermitteln – nicht simuliert, sondern mit Auftraggeber, Budget und Termin.

Wir wollen nicht eine Stelle besetzen. Wir wollen jemanden ausbilden, der in drei Jahren diesen Beruf wirklich kann.

AnsprechpartnerAlexander KatonaAusbildungsstätteWieringastraße 11, 26789 LeerE-Mailinfo@ktnmedia.deTelefon+49 152 541 98 128